Föhr erleben auf zwei Rädern
Auf Föhr finden Sie ideale Bedingungen zum Fahrradfahren vor. Beim Radfahren erleben Sie sehr intensiv die Schönheiten der Insel mit ihrer unendlichen Natur, den hübschen Dörfern, der gesunden Luft und der beruhigenden Stille.
Die Routen berücksichtigen möglichst ruhige, wenig befahrene und überwiegend asphaltierte Wege, bei denen Sie als normaler Verkehrsteilnehmer nicht automatisch Vorrang haben. Es handelt sich hier nur in sehr wenigen Fällen um spezielle Fahrradwege !
Zu Ihrer Orientierung sind die fünf vorgeschlagenen Fahrradtouren an den auf der Karte bezeichneten Stellen mit Holztafeln ausgeschildert. Die hier farbig markierten Routen eingetragene Symbole (Quadrat, Kreis, Stern, Raute und Dreieck) sind in diese Schilder eingestanzt. Falls kein Schild zu finden ist, so bedeutet es stets: geradeaus geht's weiter.
Die Marschrunde und die Mittlere Inselrunde (Dreieck) führen an der sogenannten
"Fahrrad-Tankstelle" vorbei, wo Sie sich mitten in der einsamen Marsch neu versorgen und stärken können. Neben Sonnenschutz sollten Sie warme und regendichte Kleidung gegen Wind und bei einem kurzen Schauer mitnehmen. Fotoapparat und Fernglas lohnen sich ebenfalls.
Föhr von A-Z
m folgenden haben wir Ihnen eine kleine Auswahl an Freizeitaktivitäten auf der Insel Föhr zusammen gestellt. Die Angebote sind alphabetisch sortiert. Gerne helfen wir Ihnen weiter.
Ausserdem finden Sie hier aktuelle Prospekte rund um Föhr.
Lust auf die Insel Föhr
Herzlichen willkommen auf der schönen Insel Föhr!
Die Insel Föhr, die Immergrüne im Wattenmeer, liegt umrahmt von den Nachbarinseln Amrum und Sylt und den Halligen mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Eine malerische Insel mit Natur pur, prima Klima und einem 15 km langen Strand. Friesische Gemütlichkeit laden Sie herzlich ein. Hier finden Sie Entspannung und Ruhe vom Alltag.
Das Wattenmeer mit seinem ständigen Wechsel zwischen Ebbe und Flut, insgesamt 17 kleine friesische Inseldörfern, die Mühlen und nicht zuletzt den Deichen mit den Vogelkojen und den Radwegen laden zu Wanderungen und Naturerlebnissen ein.
Im Nationalpark

Unsere Klnik liegt inmitten des Weltnaturerbe Wattenmeeres, umgeben von einzigartiger Natur und unglaublicher Artenvielfalt. Es gilt als das vogelreichste Gebiet Europas und gehört wie der Grand Canyon oder das Great Barrier Reef zu den Naturwundern dieser Erde.
Das schleswig-holsteinische Wattenmeer wurde schon 1985 als Nationalpark ausgewiesen und ist das grösste Schutzgebiet dieser Art zwischen Nordcap und Sizilien.
Wir verstehen uns als Teil dieser einzigartigen Naturlandschaft und wollen Sie einladen, mit uns die Faszination für diesen Lebensraum zu teilen. Wir sind stolz, uns seit 2007 Nationalpark-Partner nennen zu dürfen und bieten Ihnen in diesem Zusammenhang viele Möglichkeiten, den Nationalpark Wattenmeer von seinen schönsten Seiten zu erleben. Neben spannenden Fahrradtouren, Watt- und Strandwanderungen, halten wir vielfältige Informaionsmöglichkeiten für Sie bereit und stehen Ihnen für Fragen rund um den Nationalpark jederzeit und gerne zur Verfügung.
Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln sind eng mit den Zielen eines Nationalparks verknüpft und deswegen auch für uns selbstvrständlich.
Und wenn Sie mehr über den faszinierenden Lebensraum Wattenmeer erfahren wollen, sollten Sie unbedingt hier weiter lesen.
Infos zum Weltnaturerbe Wattenmeer finden Sie hier






Wir gebenIhnen Tipps und Hinweise rund um den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Desweiteren bieten wir hoteleigene naturkundliche Strand - und Wattwanderungen, Fahrradtouren und vieles mehr an. Wir sind Partner des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. (www.nationalpark-sh-wattenmeer.de)
Unser Haus befindet sich in einer einmaligen Naturlandschaft, einer Insel- und Halligwelt im Nationalpark Schleswig-Holsteinsches Wattenmeer, dem grössten Nationalpark Deutschlands.
Einflussreiche Gezeiten verändern das Watt! Ständig verändert sich durch den Gezeitenwechsel von Ebbe und Flut das Landschaftsbild im Watt und bietet den Betrachtern stündlich neue Natureindrücke. Hierdurch entsteht ein einzigartiger Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt.
Föhr "Die grüne Insel"
Mitten im NATIONALPARK Schleswig-Holsteinischen WATTENMEER !
Sie befinden sich im grössten Nationalpark Deutschlands, ja sogar Mitteleuropas !
Seit 1985 eingerichtet
Grösse seit 17.12.1999 - ca. 4410qkm (441000 Hektar) (neues Walschutzgebiet)
Die Grenze des Nationalparks!
Die Grenze beginnt jedoch erst 150m vor Inselküsten und Deichen und nimmt damit die unmittelbare Uferzone für die traditionelle Nutzung sowie für den Küstenschutz aus. Das Gesamtgebiet ist in 3 Zonen eingeteilt. Die Zone 1 umgrenzt ökologisch besonders wertvolle Watten, die einen entsprechenden Schutzstatus erhielten. Die Zone 2, deren Grenzen noch nicht festgelegt sind und sich nach zukünftigen praktischen Erfahrungen ausrichten, bildet den Übergang zur Zone 3. Hier sind naturverträgliche Massnahmen zugelassen.
Einflussreiche Gezeiten verändern das Watt!
Ständig verändert sich durch den Gezeitenwechsel das Landschaftsbild im Watt und bietet den Betrachtern stündlich neue Natureindrücke.
GEZEITEN
Viele Meere, so auch die Nordsee, haben nicht immer einen gleich hohen Wasserstand. Ihr Wasserspiegel steigt und fällt Tag für Tag in regelmässigen Abständen. Diese regelmässigen Bewegungen des Wassers werden Gezeiten oder Tiden genannt. Die Gezeiten kommen durch Kräfte zustande, die auf die ganze Erde einwirken, vor allem aber die grossen beweglichen Wassermassen in Bewegung versetzt.
Es sind:
1.) die Anziehungskräfte, die Mond und Sonne auf die Erde ausüben, und
2.) die Fliehkräfte, die dadurch entstehen, dass die Erde und Mond sich drehen.
Es entstehen zwei Flutberge auf der Erde, einer auf dem Mond zugewandten und einer auf der abgewandten Seite. Unter diesen dreht sich die Erde hindurch. Da der Mond an einem Tag 1/28 auf der Umlaufbahn um die Erde weiter gelaufen ist, beträgt der Abstand zwischen zwei Hochwassern nicht nur 12 Stunden, sondern eine knappe halbe Stunde mehr.
EBBE
Ebbe nennt man das langsame Ablaufen des Wassers und Fallen des Wasserspiegels in einem Meer. Eine Ebbe dauert etwas 6 Stunden und 20 Minuten. Am Ende der Ebbe ist ein sehr niedriger Wasserstand des Meeres erreicht, das (Tide-) Niedrigwasser. Das Wattenmeer ist "trockengefallen", und man kann auf dem Meeresboden spazierengehen. Wasser fliesst dann aber noch in den Prielen, die das Watt wie die Flüsse das Festland durchziehen.
FLUT
Flut ist das langsame Auflaufen des Wassers und Steigen des Wasserspiegels in einem Meer. Dies erfolgt in etwa 6 Stunden, also etwas schneller als das Ablaufen des Wassers. Am Ende der Flut ist ein sehr hoher Wasserstand des Meeres erreicht, das (Tide-) Hochwasser. Der "Tidenhub", der Unterschied von Niedrig- zu Hochwasser, beträgt bei uns etwa 2,5 Meter.
WATT
Das Watt ist ein flaches Gebiet an der Küste eines Meeres, das abwechselnd bei Flut mit Wasser bedeckt wird und bei Ebbe trockenfällt. Wattboden kann sandig und fest, aber auch schlickig und weich sein.
Erlebenswerte Tier- und Pflanzenwelt!

"ES KRIBBELT & KRABBELT IM WATT"
Was als erstes im Watt auffällt, sind die vielen Sandhäufchen, die den Wattboden wie mit Pickeln übersät aussehen lassen.
Sie stammen von Pierwurm. Dieser Wurm, auch Wattwurm genannt, lebt in einer U-förmigen Röhre im Sandwatt. Er frisst den Sand, der in dieser Röhre rutscht, in sich hinein, ernährt sich von darin enthaltenen winzigen Algen und scheidet den Sand des U´s wieder aus. Die Sandkringel, die man überall sieht, sind also "Kothäufchen" des Pierwurms.
Ein kunstvoller Baumeister ist der Bäumchenröhrenwurm. Er klebt sich aus einzelnen Sandkörnern eine Wohnröhre zusammen. Ihr oberer Teil schaut mit kronenartigen Verzweigungen aus dem Wattboden heraus. Sein Baumaterial sammelt der Wurm mit langen, fadenförmigen Fortsätzen am Kopf zusammen und kittet es mit einer klebrigen Flüssigkeit, die er in einer Drüse produziert, aneinander. Die Bäumchenkrone der Wohnröhre dient als Fangnetz, um kleine Algen aus dem Wasser herauszufischen.

Am weitesten oben im Wattboden vergräbt sich die Herzmuschel. Spurenleser finden sie trotzdem sofort: denn flachen Furchen auf dem Boden zeigen, wo sie gekrochen ist. Zwei winzige Löcher nebeneinander im Boden sind die Öffnungen ihrer beiden Atemrohre, mit denen sie frisches Wasser ansaugt und verbrauchtes Wasser wieder ausstösst. Aus diesem Wasserstrom werden auch die winzigen Schwebstoffe, von denen die Muschel sich ernährt, herausgefiltert.
Die einzigste Muschel, die auf dem Boden lebt und sich nicht eingräbt ist die Miesmuschel. Sie haftet sich mit selbst gesponnenen Fäden auf dem Sandwatt- an Pfählen und Buhnen, oder an ihren Nachbarn fest und bildet so grosse Muschelbänke, auf denen bis zu 2000 Individuen/qm in mehreren Schichten lagern können.

Besonders profitieren die Seepocken von den Muschelbänken im Wattenmeer. Nur Experten wissen, dass die Seepocke ein Krebs ist. Sie sitzt auf Steinen, Pfählen, Muschelschalen und Schneckenhäusern. Aus mehreren Kalkplatten baut sich die junge Seepocke, die noch frei herumschwimmt, ein kegelförmiges Gehäuse mit Deckel, in dem sie von nun an festwachsen ist. Ihre zu einem Netz verwachsenen Füsse streckt sie aus diesem Gehäuse heraus, um Nahrungsteilchen aus dem Wasser zu keschern.
Im Schlick sieht man auch häufig die etwa 2 cm grosse Strandschnecke, die auch an Steinkanten und Buhnen lebt. Sie Verschliesst ihre Gehäuseöffnung bei Trockenheit mit einem kleinem Deckel.
Winzig ist die Wattschnecke. Unkundige halten die grossen Mengen von Wattschnecken, die weite Strecken des Bodens bedecken, zunächst für groben Sand. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man die kleinen spitzen Schneckengehäuse.
Nicht die Möve, sondern der Austernfischer ist der Charaktervogel des Wattenmeeres. Wie ein zu klein geratener Storch mutet er zunächst an, wenn er eilig vor den Wattwanderern herennt. Der "Halligstorch", oder auch "Strandsegler" genannt, ist haustaubengross, trägt ein elegantes schwarz-weisses Gefieder, einen langen und kräftigen roten Schnabel und hat rote Beine. Kaum ein Strandvogel macht durch laute und häufige Rufe so eindringlich auf sich aufmerksam.
Die gansgrosse Silbermöve erreicht eine Spannweite von 140 cm, hat einen hakenförmigen Schnabel mit einem roten Fleck am Unterschnabel (Auslöser für das Picken des Jungvogels) und schwarze Handschwingen. Silbermöven leben in Dauerpartnerschaft und verständigen sich mit etwa 15 verschiedenen Rufen. Sie können bis 30 Jahre alt werden. Sie verteidigen das Gelege und ihre Jungen durch Sturzangriffe, die durch das Auswerfen einer übelriechenden Flüssigkeit noch wirksamer werden.
Die taubengrosse Lachmöve mit dem braunschwarzen Kopf im Brut- und dem weissen Kopf mit einem dunklem Fleck hinter dem Auge im Ruhekleid. kam erst in den 50er Jahren in grösseren Zahlen an die Küste. Sie ist Allesfresser, lebt in Saisonnähe, ist Koloniebrüter und sehr lernfähig. Auffällig ist ihre schlanke Gestalt mit rotem Schnabel und Beinen.
Der amselgrosse Rotschenkel trägt seinen Namen zurecht. Der braungefleckte, hochbeinige Watvogel ist sehr lebhaft, aber dennoch im Freiland leicht auszumachen, da er gerne an erhöhten Standorten sitzt. Seine Beine und der Schnabel sind rotorange- die Schnabelspitze dunkel. Seine Art gilt in Deutschland als "gefährdet".
Zur Familie der Limikolen zählt auch der hochbeinige Säbelschnäbler. Der schwarz-weiss gezeichnete Vogel hat einen aufwärts gebogenen Schnabel, mit dem er im Flachwasser nach Kleintieren "säbelt". Anders als seine Verwandten kann der Säbelschnäbler ausgezeichnet schwimmen. Durch Landgewinnungs- und Eindeichungsmassnahmen mit Salzwiesen und Lagunen sind diese Vögel, der an der Nordseeküste schon fast verschwunden war, neue Brutreviere entstanden, die seinen speziellen Ansprüchen entsprechen.
Im nordfrischischen Wattenmeer ist die Eiderente der häufigste Entenvogel. Eiderenten sind ausgezeichnete Schwimmer und Taucher. Ihre Hauptnahrung besteht aus Miesmuscheln, für die sie mehr als 50m tief tauchen können, um sie zu erreichen. Sie ist grösser als eine Stockente mit sehr flacher Stirn und fast dreieckigem Kopf. Im Brutkleid ist der Erpel oberseits weiss mit schwarzer Kopfkappe und grünlichen Hinterkopfzonen, am Unterkörper schwarz gefärbt. Das Weibchen einheitlich dunkelbraun. Die Beine und der Schnabel sind beim Erpel und Weibchen dunkel. Sie hält sich das ganze Jahr über hier auf.
Der Queller erinnert mit seinen durchweg rund 20 cm hohen, fleischigen Büscheln an kleine Kakteen - nicht ohne Grund. Beide speichern in ihrem Gewebe viel Wasser, der Kaktus, um Trockenzeiten zu überdauern, der Queller, um schädliche Salzkonzentration zu vermeiden. Die Blätter des Quellers sind schuppenartig zurückgebildet und mit Ästen verwachsen. Im Spätsommer und Herbst färben sich die Quellerbestände intensiv rot um.
Der Strandflieder (auch "Bondestave" genannt) hält die breiten, rosavioletten Blütenkronen auf derben Stengel nur etwa handhoch über dem Boden, überzieht aber dicht stehend oft hektarweise das Hallig- und Salzwiesenland und erinnert fast an die spätsommerliche Heideblüte. Der Strandflieder ist durch rigoroses Abflücken derart dezimiert worden, dass er unter Naturschutz gestellt werden musste, um seinen Fortbestand zu sichern.
Im Spätsommer erscheint auch dann der silbrigglänzende Strandbeifuss auch Strandwermut genannt. In dichten Beständen am Wattufer und an den Grabenkanten der Salzwiesen leuchtet er hervor. Er ist eine alte Arzneipflanze und riecht beim Zerreiben stark aromatisch.
Die wohl bekannteste Dünenpflanze ist der Strandhafer. Auf höheren Dünen und insbesondere im Bereich von Wanderdünen kann er sich oft als einzigster Vertreter der Pflanzenwelt behaupten. Er wird auch zur Befestigung von Dünen und Strandzonen künstlich angepflanzt. Seine Wurzeln reichen metertief hinein in den Boden, und die langen, spitzen Blätter sind eingerollt, um Verdunstungen zu reduzieren.
Wir wünschen Ihnen erlebenswerte Stunden, Tage und Wochen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Unser Wetter
Föhr ist mit 80km³ die zweitgrösste Nordseeinsel an der nordfriesischen Küste. Der Golfstrom und die umgebenden Inseln und Halligen sorgen für ein mildes Nordseeklima. Die Stadt Wyk ist seit 1819 ein anerkanntes Nordseeheilbad, nicht zuletzt durch die Erkenntnisse von Dr. Gmelin über das besondere gesundheitsfördernde Klima der Insel Föhr.